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Sicherheitslücken in der Schul-Haustechnik

Die Haustechnik von Schulhäusern wird immer digitaler. Damit steigen aber auch Sicherheitsrisiken, nicht weil Haustechnik prinzipiell unsicher ist, sondern weil oft niemand wirklich zuständig ist.

KI-Illustration dieses Artikels
KI-Illustration des Zuständigkeitsproblems

Meist wird die Haustechnik von Hauswarten oder der Liegenschaftsverwaltung organisiert und unterhalten. Diese sind reine Anwender und haben ansonsten mit der IT der Schule wenig zu tun. Sie sind also nicht zuständig für die Sicherheit.
Installateure bringen die Geräte ins Haus und installieren sie. Die Geräte bauen oftmals auf Standard-Plattformen (Windows, Linux) auf. Die Installateure sehen aber nur ihre Fachanwendung, welche ihr Gerät steuert, jedoch nicht das darunterliegende System.

Die externe IT-Firma der Schule fokussiert sich auf die Lehrpersonen, Schulleitende und vielleicht noch auf die Schulleitung und Serverinfrastruktur. Haustechnik ist selten ein Thema, schliesslich wird dies vom Hauswart und den externen Firmen gemacht.

Und genau hier besteht die Lücke. Für Installateure und Nutzer muss es einfach funktionieren. Sicherheit bringt diesen Gruppen in erster Linie nur Nachteile. Sie haben also keinen Grund sich darum auch noch zu kümmern, zumal sie auch nicht wirklich zuständig sind.

Lücken gibt es überall: manche haben ein limitiertes Risiko

„Nachdem unsere grosse Solaranlage fertig installiert war, fand ich im Netzwerk zwei Shellys (Wlan-Fähige Schalter), welche völlig ohne Passwortschutz im allgemeinen Netzwerk lagen. „

andere sind gravierend mit grossem Schadenspotential

„Eine Sicherheitssteuerung des Installateurs lief zwar auf einem gut genug gesicherten Linux-Minicomputer, dieser stellte aber einen wesentlichen Teil der Steuerung direkt in einem ungesicherten Webinterface bereit.“

Fazit:

Sicherheit in der IT kann man nicht als Standard voraussetzen. Wenn wir ein Treppengeländer installieren, will ein ganzes Heer aus Personen dazu wissen, ob es auch sicher ist: Gebäudeversicherung, Baubehörden, Baupolizei, Feuerpolizei… Ist die IT mit kritischer Infrastruktur verbunden, ist oft niemand offizielles zuständig.

Sicherheit an deiner Schule

Ist Sicherheit auch an Ihrer Schule aktuell ein Thema, aber es fehlt intern an dem nötigen Know-how?

Für Schulen biete ich einen kontextorientierten Sicherheitscheck an. Dabei berücksichtigen wir Sicherheitsanforderungen, Kosten und die praktische Umsetzbarkeit gleichermaßen. Viele gravierende Sicherheitslücken müssen zunächst überhaupt erkannt werden und lassen sich oft schon mit wenig Aufwand schließen.

Solche Quick Wins sind motivierend und schaffen eine solide Grundlage für die spätere Entwicklung und Umsetzung eines Sicherheits- und Datenschutzkonzepts. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

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